Musterprüfungen kantonsschule

Grundprüfungen sind staatliche Prüfungen, die Schüler der Klasse 9 nach Abschluss der Grundschule ablegen. Um die Grundschule zu beenden, muss der Schüler Prüfungen in Estnisch, Mathematik und einem Wahlfach ablegen. Aufgaben und Fragen sind für alle Schulen gleich und Prüfungen finden gleichzeitig in allen Schulen statt. Die Schüler werden je nach Leistungsniveau den institutionellen Schultypen zugeordnet. Die Struktur beruht auf dem Grundsatz der Gleichberechtigung der Schüler. Im Allgemeinen hat jeder Schultyp seine eigenen angepassten Lehrpläne, Unterrichtsmaterial, Lehrer und in einigen Fällen sein eigenes Themenspektrum. Im Allgemeinen gibt es 2 bis 3 Schultypen (4 in einer Minderheit von Kantonen), deren Namen variieren. In der Struktur mit 2 Schultypen wird zwischen der leistungsorientierten Gruppe auf Basisebene (mit den am wenigsten anspruchsvollen Anforderungen) und der leistungsorientierten Gruppe auf fortgeschrittenem Niveau unterschieden. In der Struktur mit 3 Schultypen gibt es eine leistungsorientierte Gruppe auf Basisebene, eine leistungsorientierte Gruppe auf mittlerer Ebene und eine leistungsorientierte Gruppe auf fortgeschrittenem Niveau. Die Anforderungen der leistungsorientierten Gruppe auf fortgeschrittenem Niveau sind die anspruchsvollsten und diese Schulart bereitet die Schüler in der Regel auf den Übergang zu den Maturaschulen vor. [12] Allgemeines Bildungsprogramm der Sekundarstufe II. Vorbereitungen für die Berufsausbildung an Hochschulen und Fachhochschulen, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Sozialarbeit, Bildung, Kommunikation und Information, Design und Kunst, Musik und Theater sowie angewandte Psychologie. Das Fachabitur, das nach Abschluss des Fachschulprogramms der Sekundarstufe II durchgeführt wird, dauert ein Jahr.

Es führt zu einem bundesweit anerkannten Fachabitur Nach erfolgreichem Abschluss der ergänzenden Prüfung Hochschuleignungsprüfung (Passerelle) erhalten auch Personen mit Bundesberufsabitur zulassungen universitäten und an pädagogischen Hochschulen. Die Prüfungen werden zentral organisiert. Die Methode der Vorbereitung auf die Zusatzprüfung kann frei gewählt werden. Sie kann durch Selbstlernen oder durch die Teilnahme an einem einjährigen Kurs durchgeführt werden, der von privaten oder staatlichen Schulen angeboten wird. Die Heilerziehung in der frühen Kindheit richtet sich an Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsverzögerungen, Einschränkungen oder Risiken und kann von der Geburt bis zu zwei Jahre nach Schulbeginn durch Behindertenbewertung, präventive und pädagogische Unterstützung und angemessene Unterstützung im familiären Kontext unterstützungsfördern.